Kleine Aktionen und wie groß sie eigentlich sind

Jedes Jahr veranstalten wir mindestens zwei Großaktionen, die tatsächlich wahnsinnig aufwendig sind, aber auch unsere kleinen Aktionen, die wir zwischendurch ausrichten, um immer aktiv zu bleiben, sind nicht zu verachten. 

 

Der Kinoabend zum Beispiel: Natürlich brauchen wir Werbung und es ist ein großes Glück, dass Finn sich da so engagiert und in stundenlanger Arbeit immer wieder das perfekte Design für jede noch so kleine Kleinigkeit findet (an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön dafür).

Vorab muss dann ein Film ausgesucht und besorgt werden. Außerdem soll es Getränke und auch Popcorn geben, das ebenfalls gekauft werden muss. Das Popcorn wird dann von einigen Teamer*innen in Tüten umgepackt, damit jedes Kind sein eigenes Popcorn bekommen kann.

Um technische Schwierigkeiten zu vermeiden, müssen mindestens zwei Teamer*innen einen Laptop mitbringen und es ist quasi garantiert, dass trotzdem etwas schief geht. Dann muss ein Beamer geliehen werden und das ist häufig gar nicht so leicht. Hat das aber erst ein mal geklappt, so ist es ganz sicher, dass keiner an den Ton gedacht hat und beim Aufbauen kurze Panik entsteht, bis jemand die perfekte Lösung findet.

 

Apropos Aufbau...90 Minuten vor Eintreffen der Kinder treffen sich die Teamer*innen (meist direkt nach der Arbeit) und stellen die Turnhalle auf den Kopf.

Die Leinwand aufbauen ist schon mal so eine Aufgabe für sich. Dann aber noch den Beamer aufstellen und vor allem richtig einstellen, vorher natürlich die Halle mit Kabeln auslegen und diese sicher am Boden befestigen.

Prima! Dann kann ja die Vorstellung beginnen...aber Moment! Da fehlt doch noch der Kinosaal. Jaha! Jetzt geht es nämlich erst richtig los. Die kleinen Matten ganz vorne, dann die dicken Matten. Dahinter die kleinen Kästen und ganz zum Schluss die großen Kästen. Und wenn dann die ersten Kinder in der Halle stehen, sind wir meist gerade fertig geworden. Langsam trudeln dann alle ein und einige von uns müssen Getränke und Popcorn ausgeben, während die anderen Glück haben und den Film in Ruhe mit den Kindern gucken können. Das ist auch genau der Teil für den sich die ganze Arbeit lohnt.

 

Frisch gestärkt geht es dann nach dem Film meist erst ein mal in eine Tobe- und Tanzrunde über und wenn dann der Abend vorbei scheint und alles wieder ganz ruhig wird, geht die Arbeit wieder los, denn alles, was wir vorab so schön aufgebaut haben, will nun wieder sauber gemacht und aufgeräumt werden.

Der Spaß darf dabei natürlich niemals fehlen. Und schließlich vielleicht eine oder zwei Stunden nachdem die Kinder weg sind, gehen dann auch wir in den Feierabend, stolz darauf, was wir wieder geschafft haben.

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